LANDWIRTSCHAFT

Mais ist das Hauptnahrungsmittel in Kenia

Er wird zu Maismehl verarbeitet und dient als Grundlage für den Maisbrei *Ugali*

Durch die klimatischen Verhältnisse und Schädlingsbefalll ist meist nur noch 1 Maisernte im Jahr erreichbar

Der Mais wird in Monokulturen angebaut und laugt dadurch die Ackerböden aus

 

Um eine  besser Bodenfruchtbakeit zu erzielen, werden bei uns verschiedene Gemüsearten in Wechselfolge angebaut

Dazu zählt Michicha, eine Spinatart, die alle 2 Wochen geerntet werden kann

Neben Tomaten werden auch Okraschoten und neuerdings Kürbisse angebaut 

Gedüngt wir mit eigenen Kompost vermischt mit getrocknetem Kuhdung

Die Felder werden täglich gejätet und bewässert

 

Mama Santa und Mama Clarisse sind für die Felder verantwortlich und werden durch unsere grösseren Jungs unterstützt

Die beiden Frauen sichern sich damit ihren Lebensunterhalt und die Jungs verdienen sich damit  ihr Taschengeld

 

 

KOMPOSTIERUNG

Unsere organischen Abfälle von Obst, Gemüse, Mais etc. werden in unserem Komposter gesammelt und mit Laub, Gartenschnitt und getrocknetem Kuhdung vermischt

Beschleunigt durch das tropische Klima verwandeln sich die natürlichen Abfälle in kurzer Zeit zu nährstoffreichem Öko-Dünger

 

In Pflanzsäcken, angereichert mit der guten Komposterde, ziehen wir unser Gemüse wie Tomaten, Okraschoten, Zucchini , Kürbisse etc. vor und pflanzen sie als Setzlinge dann in unsere Gemüsefelder   

Der restliche Kompost wird auf die Felder ausgebracht

 

 

Aufforstung

 

Gerne möchten wir den Gedanken für eine bessere Umwelt und das soziale Engagement der kenianischen Nobelpreisträgerin Wangari Maathai weiterführen

Sie ist Gründerin der "Green Belt"-Bewegung in Afrika, engagierte sich dort für die Erneuerung der Wälder in Afrika und ist als Widerstandskämpferin für Gerechtigkeit, Frieden und Erhaltung der Natur weltweit bekannt

Mrs. Maathai hat mit Hilfe ihrer Frauenprojekte viele Baumschulen gegründet und Millionen von Bäume im Kampf gegen Bodenerosion, Brandrodung und Abholzung zur Aufforstung gepflanzt

Sie wird auch Mama Miti - Mutter der Bäume genannt

Am 25. September 2011 ist Wangari Maathai im Kreis ihrer Familie an ihrer Krebskrankheit gestorben

 

In unserem Garten haben wir neben Baum-und Strauchsetzlingen auch Baumarten wie Cashewnut, Tamarinde und Arobaini

Der Arobaini Baum ist mit dem Chinarindenbaum = Neembaum verwandt und wird bei Malaria-Erkrankungen, zur Körperpflege und Mundhygiene, als Insektenschutzmittel und in der Landwirtschaft gegen schädliche Insekten und Ungeziefer sowie als Dünger eingesetzt

 

Trotz Zaun und heftiger Gegenwehr finden die Ziegen immer einen Weg, an den noch kleinen Pflanzen zu knabbern

Wir sind alle jedoch recht zuversichtlich und sobald die Setzlinge entsprechend gross und stark sind, werden wir sie in Msumarini und Umgebung auspflanzen

 

 

HÜHNERFARM

 

Hühnerfleisch ist in Kenia ein günstige Alternative zu anderem Fleisch wie Rind oder Ziege und wird in vielen Restaurants in verschiedenen Variationen angeboten...mal gekocht, gegrillt, als Curry oder einfach nur gebraten

 

Huhn heisst auf Swahili: Kuku und so kann man Kuku nuzu, also ein halbes Huhn, als Quarter oder gleich im ganzen bestellen

 

Mr. Kuku hegt und pflegt die Hühner von klein auf, bis sie ihr Gesamtgewicht von 1,5kg erreicht haben und damit schlachtreif sind

Wir versorgen damit unsere eigenes Restaurant Sun*N*Shine und bieten die Hühner zu einem günstigen Preis auch allen interessierten Kunden an

 

Die Hühnerfarm wurde nun mit eigenen Legehennen ergänzt....so haben wir eigene Küken oder können die Eier zum Verkauf anbieten